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René Röspel überrascht Eckeseyer mit Hausbesuch

In Wahlkampfzeiten greifen Politiker zu seltsamen Methoden. Auch die Sozialdemokraten suchen immer die richtige Mischung, um mit den Bürgern ihrer Stadt ins Gespräch zu kommen.
Dem Hagener Bundestagsabgeordneten René Röspel ist hierbei nun eine seltene Überraschung gelungen - mit Besuchen an der Haustür!
Röspel respektiert die Privatsphäre. Grund genug für den SPD-Mann auch bei der Stippvisite in der Eckeseyer Schiller- & Lenaustrasse nur an der Wohnungstür stehen zu bleiben und den Bewohnern einen kurzen Gruss zu überreichen - neben dem Informationsblatt des Kandidaten Röspel gab es jeweils auch den obligatorischen Kugelschreiber...und einen kleinen Kuchen.
"Den Kuchen gerecht verteilen", so ist das Motto des langjährigen, heimischen Abgeordneten in Berlin und Röspel meint es Ernst: Mindestlohn von 8,50 €, doppelte Staatsbuürgerschaft und höhere Steuern für all jene mit einem Einkommen jenseits der 200.000 € jährlich.
Meinungen, die bei den spontan besuchten Eckeseyern überwiegend gut ankamen. Nur ein, vermeintlich stark alkoholisierter Bürger, schlug (primitiv schimpfend) die Tür wieder zu, ebenso eine ängstliche Seniorin. Bis zu 50 weitere Bürger zeigten sich erst irritiert und dann erfreut über den seltenen Gast an der Haustür.
  Rüstige Rentner ließen sich animieren, ihr Wahlverhalten noch einmal zu überdenken, Italienerinnen wurde die doppelte Staatsbürgerschaft angeraten (um von der demokratischen Meinungsbildung nicht ausgeschlossen zu sein), von der Arbeit ermüdete Bürger blieben zum politischen Smalltalk für 10 Minuten im Treppenhaus - im hastig übergeworfenen Bademantel, türkische Eltern versprachen, die Information an die Kinder mit dem deutschen Pass weiterzugeben. All diese Erfahrungen machte Röspell, in Begleitung vom Eckeseyer SPD-Ratsherrn Sven Söhnchen, in 90 Minuten Eckesey.
Das Angebot eines Ehepaares in der Lenaustrasse, doch auf einen Kaffee hereinzukommen, lehnten Röspel und Söhnchen erstmal ab. Bis zum Wahltag müssen noch viele Menschen erreicht werden - aber, wenn die Einladung aufrecht erhalten wird, kommen die Politiker gerne nach der Wahl noch einmal wieder...und bringen Zeit und Kuchen mit - der gerecht verteilt wird. Übrigens: dem Bürger, der behauptete, dass er am 22.September die "Bürger für Hagen" wählen würde, überreichte Röspel dennoch einen Kuchen...
s.s.




 
             

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