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Zu bestimmen, wo Eckesey beginnt und wo es endet, ist nicht ganz einfach. Für die Bewohner beginnt Eckesey an der Eckeseyer Brücke und endet am Kreisverkehr Weststr. Auch viele Bewohner der Niedernhofstr. fühlen sich mehr als Eckeseyer, als zu Boele gehörend.

Die politischen Grenzen sind da schon klarer definiert. Eckesey beginnt an der Fuhrparkbrücke und endet an der Geitebrücke. Die Nord-Südgrenze bestimmen die jeweiligen Eisenbahntrassen. Das bedeutet, dass die obere Hälfte der Fuhrparkbrücke schon zu Altenhagen zählt. Kirchen, Kindergärten und Schulen haben ein ganz anderes Zuständigkeitsschema.

Genau genommen ist Eckesey kein eigener Stadtteil wie etwa Boele oder Haspe, sondern ein Unterstadtteil von Vorhalle. Sieht man Eckesey aber dennoch als Stadtteil, ist er flächenmäßig der kleinste Hagens.

Um 1900 wurde die Gemarkung Eckesey der Stadt Hagen angebunden.

Eckesey ist nicht nur kulturell ein Mischgebiet. Sondern Eckesey ist Wohnen und Arbeiten. Bis vor einigen Jahren war in Eckesey noch Großindustrie angesiedelt, als Beispiel stehen Hoesch und Schmiedag. Diese Mischform führt natürlich zu Interessenskonflikten. Eltern fürchten um die Unversehrtheit ihrer Kinder, da Kindergärten und Schulen in unmittelbarer Nähe zu Industrieunternehmen stehen. Die Industrie hingegen benötigt die Infrastruktur um ihre Logistik abzuwickeln. Ein wenig Entspannung hat die Ortsumgehung geschaffen. Der Durchgangsverkehr rollt nicht mehr direkt durch Eckesey.

Bis vor einigen Jahren war der hohe Anteil an ausländischen Mitbürgern vielen ein Dorn im Auge. Eckeseys Ruf in Hagen war nicht der Beste. Heute ist es weitgehend so, dass man miteinander lebt und sich akzeptiert, jedoch nicht großartig die Interessen teilt. Jedoch hat die Infrastruktur an Qualität gewonnen. Die Versorgungsmöglichkeiten sind für einen solch kleinen Stadtteil sehr gut. Außer zwei Supermärkten weist der Stadtteil etliche ausländische Läden auf. Diese Alternative wird auch immer mehr von deutschen Bürgern genutzt, um sich im türkischen Gemüseladen mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen. Auch das Image Eckeseys hat sich in den letzten 10 Jahren erheblich verbessert, woran maßgeblich der Ratsherr Sven Söhnchen (mehr unter Portraits) und die alteingesessenen Geschäftsleute erheblich mitgewirkt haben.
 

 

In Eckesey sind 15 Vereine und Institutionen beheimatet wozu auch der „Deutsch-Türkische Kulturverein“, die „Mevlana Moschee“ und der „Külübü Verein“ gehören.

Zu einer festen Institution zählt auch inzwischen das Stadtteilforum, das vor einigen Jahren von Söhnchen aus der Taufe gehoben worden ist. Wenn auch zum ersten Forum gerade zwei Besucher kamen, so wuchs das Interesse im Laufe der Jahre kontinuierlich. Kein Wunder! Hier bekommen die Bürger Informationen aus erster Hand und Ärgernisse werden durch Einladungen von Verantwortlichen entkrampft. Zu Gast sind häufig auch Beamte der Prävention der Hagener Polizei. Aber Eckesey zählt zu den sicheren Stadtteilen. Leider wird das Forum kaum von ausländischen Mitbürgern genutzt.

Eckesey ist mit kleinen Schritten zu dem geworden, was es heute ist und das Image ist längst nicht mehr so schlecht, wie es einmal war.

Auch für die Zukunft sind ehrgeizige Projekte geplant. Wie zum Beispiel die „Volme-Promenade“. Vom Jugendzentrum bis ca. Bushaltestelle Klopstockstr. soll ein Platz der Begegnung entstehen. Einladung zum Flanieren, Grillen, Feiern und sportlichen Aktivitäten. Durch parteiübergreifende Sensibilisierung der Hagener Politiker und Stadtverwaltung wurde dieses Projekt ermöglicht und ein Baubeginn wäre direkt möglich. Aber leider sind die Stadtkassen leer und eine Haushaltssperre verhängt. Somit muss das Projekt „Volme-Promenade“ noch ein wenig in der Schublade bleiben.

s.s/p.b.


 

   
             

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